Meinen Pentium 4 3.0 GHz-Rechner habe ich im Januar 2005 gekauft. Mit 1GB RAM und einer 250GB Festplatte. Irgendwann in den letzten 2 Jahren habe ich dann auch noch 3 GB RAM und zwei 500GB Festplatten dazugekauft.
Ich erinnere mich nicht mehr so genau was zuerst da war, die Platten oder der Speicher, aber so zu der Zeit als ich den Speicher einbaute hatte ich Probleme mit der Kiste. Zuerst hatte ich immer das Gefühl, das der PC langsamer wird und etwas instabiler, danach ging er manchmal einfach nicht an. Dachte mir nichts dabei und ignorierte das.
In den letzten Monaten, ein halbes Jahr lang vielleicht, kamen immer mehr Probleme dazu. Er stürtze unerwartet ab, ging einfach aus und ließ sich danach nicht mehr starten, man musste 10 bis 15 Minuten warten, dann ging es wieder.
Meistens passierte es bei rechenintensiven Sachen oder bei längerer Laufzeit > 6 Stunden. Zuerst hatte ich den Verdacht, dass die Platten zu warm wurden, aber ein Messprogramm zeigte keine erhöhten Temperaturen der Platten an. Der nächste Verdacht war: Motherboard kaputt. Also beim Händler nachgefragt, ob noch ein Austauschboard da ist (war ja noch Garantie drauf). Ha! Nach 3 Jahren noch so ein Board zu bekommen war natürlich nicht möglich und ein neueres wollte ich nicht, da die Ausstattung noch passte.
Gut, also einfach ignoriert, vielleich hatte der Rechner nur ein paar schlechte Wochen. Es war auch so, dass es nicht ständig auftrat, sondern nur ab und zu.
Später dann, als die Ausfälle häufiger wurden und mehrmals täglich passierten dachte ich an ein zu schwaches Netzteil, da ich ja ne Menge Platten und USB-Devices nach und nach angeschlossen hatte. Irgendwo hatte ich dann auch so ein Verbrauchskalkulator im Netz gefunden, der aber meinte, mein Netzzeil wäre o.k. für die paar Sachen. Auch ein Strommessgerät zeigte keine erhöhte Leistungsaufnahme an.
Also auch das war es nicht. So machte ich mich mal auf die Suche nach anderen, die auch das gleiche Problem hatten wir ich und siehe da, es gab im Netz einige Leute, die genau die selben Erfahrungen und Ereignisse mit Ihrem PC und dem Board (MSI 865PE Neo2-P) machten. Aber hier war meistens das Netzteil defekt oder zu schwach.
Irgendwann bin ich dann mal darauf gekommen, mir die Temperatur der CPU im Bios anzusehen. Die war nach dem Einschalten schon recht hoch mit 80 Grad. Also installierte ich mal ein nettes Überwachnungsprogramm (Motherboard Monitor) und ließ mir die Temperaturen anzeigen. Nach ein paar Minuten ging die Temperatur auf ca 90 Grad und immer dann schaltete sich der Rechner aus und ließ sich danach nicht mehr sofort starten.
Also Problem erkannt, aber was war die Ursache? Der CPU Lüfter lief und der Kühlkörper war auch recht warm, aber ziemlich verstaubt. Dann habe ich alles auseinander gebaut, den Kühlkörper von der CPU entfernt und gesäubert (mit einem Staubsauger), danach noch die alte Wärmeleitpaste abgeknibbelt und alles wieder zusammengebaut und siehe da, die CPU Temperatur pendelte sich bei 40 Grad ein.
Bisher hatte ich keine weiteren Abstürze des System, auch nicht bei Vollast. Und die immer mal wieder erscheinende Fehlermeldung “Dram timing is too tightly” kam nicht mehr. Wenn diese Meldung kam, wurde der Rechner sowas von langsam, dass ein Arbeiten nicht mehr Möglich war. Lag wohl daran, dass die Einstellungen bezüglich des Dual-Channelling nicht gespeichert wurden. Warum das mit der Temperatur der CPU zusammenhing, ist mir allerdings rätselhaft.
Aber nun ist das Problem ja gelöst. Ich vermute mal, dass die Wärmeleitpaste nicht mehr “funktionierte” und der Dreck im Kühlkörper war sicherlich auch nicht ganz unschuldig.
Hatte der Wetterbericht doch recht, es schneit wirklich. Gerade mal aus dem Fenster geguckt, wo keine Rollos runtergelassen waren und siehe da: Schnee so weit man gucken kann, dazu noch viel Wind und -1,3 Grad. Der Winter beginnt früh dieses Jahr.
Sicherlich wird der Schnee nicht lange liegen bleiben und aus dem Schnee schnell wieder Regen werden, aber trotzdem sieht es schön aus.
Der Urlaub ist vorbei und ich hatte mein erstes Erlebnis mit einem sog. Billigflieger zu fliegen. Wie bereits geschrieben handelte es sich hier um die Fluglinie Easyjet. Wir hatten einen Flug von Dortmund nach Edinburgh gebucht.
Schon beim Kofferpacken fing es an, wir achtetet viel genauer auf das Gewicht, da ich davon ausging, dass beim Check-In genauer und nicht so grosszügig wie z.B. bei der Lufthansa auf das Gewicht geachtet wird. Also Koffer mit weniger als 20 KG Gewicht gepackt, weil man ja im Urlaub immer mal was einkauft, was nach Hause muss.
Auch das Zeitfenster der Öffnungszeit des Check-In Schalters ist neu. Kommt man zu spät, fliegt man nicht mehr mit, aber da der Schalter 2 Stunden vor Abflug öffnet, war es auch nicht anders als man gewohnt war.
Am Flughafen angekommen lief alles sehr gut. Check-In ohne Probleme, Sicherheitskontrolle auch, dann Warten am Gate. Unterschied zu anderen Fluggesellschaften: Man erhält keinen zugewiesenen Sitzplatz sonder nur einen Bereich. Bezahlt man nicht extra für Speedboarding bekommt man entweder Bereich A (wenn man früh eincheckt) oder B (wenn man später eincheckt). Wir waren früh da, also hatten wir A. In dieser Reihenfolge, Speedboarding, A und B steigt man dann in den Flieger. Vorteil: Man sucht sich selbst einen freien Platz (Fensterplätze waren noch genügen da) und das Einsteigen geht viel schneller, da niemand bis zum Schluss wartet.
Wir flogen in einem sehr neuen A319, der war einwandfrei, nix schmutzig, oder alt. Auch der Flug an sich war angenehm, wie bei allen anderen Linien auch. Essen und Trinken musste man bezahlen, was bei 1:40 h Flugzeit nicht wirklich notwendig war. Wobei es auf dem Hinflug eh nichts gab, da ja gestreikt wurde.
Der Rückflug verlief ebenfalls nach diesem Schema und war genauso unkompliziert. Das man sich selbst den Sitzplatz suchen muss ist etwas ungewohnt, aber nicht wirklich schlimm. Auf das Gewicht sollten man jedoch achten, sonst zahlt man.
In diesem Fall war es eine echte Alternative zum Normalflieger, wobei der Preisunterschied nicht wirklich gross war, aber es war sowieso die einzige Fluggesellschaft, die die Route Dortmund – Edingburgh flog. Vorteil hier war noch, dass bei der Flugbuchung der Mietwagen mitgebucht werden konnte und wir einen geringeren Mietwagenpreis hatten.
Die FIA hat den Formel 1 Kalender für 2009 verabschiedet und die Termine bekannt gegeben. Die Rennen in Kanada und in Frankreich sind gestrichen worden, dafür gibt es einen Neuen im Nahen Osten in Abu Dhabi. Dieser wird die Saison abschliessen. Insgesamt sind es 2009 nur 17 Rennen, da die Kanada und Frankreich Grand Prix weggefallen sind. In Deutschland wird 2009 auf dem Nürburgring gefahren.
Hier die Termine im Überblick:
1. 29.03.2009 Grosser Preis von Australien (Melbourne)
2. 05.04.2009 Grosser Preis von Malaysia (Kuala Lumpur)
3. 19.04.2009 Grosser Preis von China (Shanghai)
4. 26.04.2009 Grosser Preis von Bahrain (Manama)
5. 10.05.2009 Grosser Preis von Spanien (Barcelona)
6. 24.05.2009 Grosser Preis von Monaco (Monaco)
7. 07.06.2009 Grosser Preis der Türkei (Istanbul)
8. 21.06.2009 Grosser Preis von Großbritannien (Silverstone)
9. 12.07.2009 Grosser Preis von Deutschland (Nürburgring)
10. 26.07.2009 Grosser Preis von Ungarn (Budapest)
11. 23.08.2009 Grosser Preis von Europa (Valencia)
12. 30.08.2009 Grosser Preis von Belgien (Spa-Francorchamps)
13. 13.09.2009 Grosser Preis von Italien (Monza)
14. 27.09.2009 Grosser Preis von Singapur (Singapur)
15. 04.10.2009 Grosser Preis von Japan (Suzuka)
16. 18.10.2009 Grosser Preis von Brasilien (Sao Paulo)
17. 01.11.2009 Grosser Preis von Abu Dhabi (Abu Dhabi)
Für den elektronischen Kalender habe ich hier auch noch ein ICAL-File zum Download: ICAL-Termine-Formel1-2009
Datei herunterladen und importieren, da sonst nur der erste Termin eingetragen wird (jedenfalls bei Outlook).
Na also, endlich mal eine super Webcam. Für Taucher, die es gar nicht mehr bis zum nächsten Tauchgang abwarten können und für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie es unter der Wasseroberfläche aussieht.
National Geographics hat eine Unterwasser Webcam am Riff vor Belize positioniert. Zum Tauchgang geht es hier: http://video.nationalgeographic.com/video/wildcambelize/
Ja, es scheint so, als ob der Winter vor der Tür steht, bzw. schon im Haus ist. Ein Blick auf das Thermometer am heutigen Abend liess nur eine sinnvolle Aktion zu: Heizung AN!!! Auch wenn ich es ablehne, schon im September die Bude zu heizen, es ist einfach zu kalt ohne Heizung. Also dann mal her mit dem Gas für eine schöne warme Bude.
Auch wenn es heute noch mal so richtig schön sonnig war, der Herbst beginnt und der Winter steht schon vor der Tür.
Im Oktober ist es soweit, wir werden mit Easyjet nach Schottland fliegen. Nicht unbedingt, weil es ein relativ günstiger Flug ist (pro Person zahlen wir ca. 100 Euro), sondern weil es eigentlich keine andere Fluggesellschaft gibt, die nach Edinburgh fliegt. Ja, die Lufthansa kommt da auch irgendwie hin, aber das mag man nicht wirklich bezahlen.
Gebucht haben wir natürlich über das Internet und den Mietwagen von Europcar gleich mit, weil der war wirklich günstig. Wenn man sich allerdings die ganzen Einschränkungen durchliest, dann hat man schon fast ein wenig Angst, mit Easyjet zu fliegen.
Nun ja, warten wir es mal ab, wie die Reise verläuft.
Die Uhrzeit im System sollte schon stimmen, sonst ist irgendwie alles nicht korrekt. So wie ich jedes System auf lokaler Zeit laufen lasse, wollte ich es auch mit dem Debian machen. Zusätzlich noch ntp zum Abgleichen mit der Atomuhr.
Gut, dachte ich, mache ich es so, aber leider ging der Rechner immer 2 Stunden vor und auch das Stellen der Uhr per ntp ging irgenwie nicht. Zudem konnte ich per hwclock die Uhrzeit nicht stellen, immer kam der Fehler:
select() to /dev/rtc to wait for clock tick timed out
Also manual gelesen und es dort war ein Hinweis zum Fehler. Mit dem Zusatz –directisa ging es dann. Wie z.B.
hwclok –show –directisa
Dies dann auch gleich im Webmin eingestellt bei “System Time”, “Module Config” und “Command-line flags for hwclock“.
Ein Hinweis, die Zeit auf UTC zu stellen und per Time-Zone die lokale Zeit anzeigen zu lassen, hat dann die 2 Stunden Differenz auch eliminiert. Danach lief alles perfekt und per ntp auch sekundengenau.
Den Hinweis auf der debian.org Seite, nicht alle DVDs runterzuladen, sondern nur die Net-Install-CD zu nehmen, bin ich erstmal gefolgt. Wobei ich später doch noch alle anderen DVDs per BitTorrent eingesammelt habe.
Nun, die Net-Install-CD ist schnell runtergeladen, gebrannt und auch installiert. Ein Grundsystem ist innerhalb kürzester Zeit installiert. Alle weiteren Pakete, Programm usw. kann man bequem mit apt-get install [paketname] nachinstallieren. So entfällt das langwierige Auswählen der Pakete bei der Erstinstallation. Das hat mich bei SuSE immer wahnsinnig gemacht.
Danach habe ich dann mal gleich den Webmin installiert. Ein eigentlich sehr nützliches Tool, ist aber nicht im Debian-Grundpaket, bzw. den Sources enthalten, wohl aus Sicherheitsgründen. Dennoch arbeite ich damit ganz gern und einiges geht eben doch schneller.
In /etc/apt/sources.list trägt man folgende Zeile ein:
deb http://download.webmin.com/download/repository sarge contrib
dann kann man mit “apt-get install webmin” webmin komfortabel installieren.
Das Urlaubs-Blog eines guten Freundes. 2 Krasse Typen auf Reisen. Nicht so wie Cheech und Chong, die eine Mülltonne nehmen und cool sind, aber auch nicht schlechter. Also reinschauen und mitlesen und erleben.
Checkertours-Webseite: http://www.checkertours.cn/