Reisetagebuch Paris, Frankreich, 2004

 

Reisetagebuch Paris, Frankreich, 2004
(24.09.2004 bis 28.09.2004)

Tag 1 (24.09.2004)

Mit der Lufthansa flogen wir ab Düsseldorf innerhalb von 45 Minuten nach Paris CDG. Dort nahmen wir unseren vorbestellten Mietwagen von Europcar in Empfang. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den zwar bestellten aber nicht vorhandenen Navigationsgerät konnten wir unsere Fahrt zum Hotel fortsetzen. Nach einigem Hin- und Her erhielten wir dann ein TomTomGo Navi, dass uns die gesamte Zeit sicher und schnell an die gewünschten Orte brachte. Unser Hotel lag in der Nähe des Flughafens Paris Orly in Rungis. Dort hatten wir über Exepdia.com ein günstiges Zimmer (41 Euro pro Nacht) inkl. kostenlosem Parkplatz bekommen. Leider war das Frühstück mit fast 7 Euro pro Person etwas überteuert, aber Hotels in Paris sind noch teurer. Da wir fast 2 Stunden am Flughafen wegens des Mietwagens verloren hatten, kamen wir erst gegen 23 Uhr im Hotel an und unternahmen an diesem Tag nichts mehr.


Tag 2 (25.09.2004)

Nach dem Frühstück, das immerhin bis 10 Uhr verfügbar war, fuhren wir in einen nahegelegenen Carrefour um uns mit dem notwendigsten (Wein, Käse und Baguette) einzudecken. Danach ging es dann zur Mondial de l'Automobile, dem Pariser Autosalon. Deswegen war ich eigentlich nur in Paris. Die Parkplatzsuche wurde etwas erschwert, da fast alle Parkplätze der Messe voll waren und rundherum kaum noch bezahlbare Parkplätze zu finden waren. Etwa 1 km entfernt in einer Hauptstrasse fanden wir dann aber genügend günstige Parkplätze. Für den Nachmittag kostete es dann nur noch 3 Euro. Der Weg zur Messe führte uns auch gleich an einigen Restaurants vorbei und wir beschlossen am nächsten Abend das japanische Restaurant auszuprobieren. Auf dem Messegelände angekommen erwarben wir für 10 Euro eine Eintrittskarte und traten ein. In den Hallen befanden sich alle grossen und kleinen Hersteller, teils mit Weltneuheiten, teils mit bereits auf dem Markt erhältlichen Fahrzeugen. Um sich einen Überblick über die Modellpalette der Hersteller zu verschaffen lohnt sich der Besuch auf jeden Fall, hier und da konnten man auch relativ schnell einmal Probesitzen oder Infomaterial bekommen. Die Nobelmarken schotteten sich vom Volk ab und man kam nur nach Anmeldung auf die Austellungsfläche und an die Fahrzeuge. Mein besonderes und persönliches Interesse galt dem neuen Posche Boxster. Hier hielten wir uns ca. eine halbe Stunde auf und studierten das Fahrzeug von innen und aussen. Mit Infomaterial versorgt zogen wir weiter durch die Hallen und kamen bei Rolls Royce, Maybach, Mercedes, Hummer, Ferrari, Volkswagen und allen anderen Herstellern vorbei. Gegen 18 Uhr verliessen wir die Messe und machten uns auf zum Hotel um das Infomaterial in Ruhe zu lesen und den Abend mit einer Flasche Wein und Käse zu beschliessen.


Tag 3 (26.09.2004)

Den heutigen Tag wollten wir am Meer verbringen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Le Havre. Die Hafenstadt am Kanal liegt ca. 200 Kilometer von Paris entfernt und man kann sie bequem über die Autobahn erreichen. Die Fahrt dorthin dauerte ca. 2 Stunden. In Le Havre fuhren wir direkt zum Strand. Ein grosser kostenloser Parkplatz direkt am Meer bietet genügen Platz. Von dort aus kann man bis zur Hafeneinfahrt auf einem Damm laufen und die grossen Frachter bei der Ein- und Ausfahrt beobachten. Der Strand besteht allerdings aus Steinen und ist nicht so ganz bequem zum liegen. Das Wetter war sehr gut und es waren um die 20 Grad. Mittags packten wir unsere mitgebrachten Sachen aus und machten eine Mittagspause. Danach fuhren wir noch ein wenig an der Küste her. Viele alte und interessante Häuser gibt es in der Nähe zu sehen. An diesem Tag war auch eine Veranstaltung in der Innenstadt, woduch einige Strassen gesperrt waren und wir nicht wirklich weit kamen. Gegen 15:00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg und fuhren nach Versailles, da wir auf dem Weg nach Paris da sowieso vorbeikamen. Wir parkten kostenlos in einer Nebenstrasse und waren fast direkt am Schloss. Wir nahmen einen Eingang an der Seite von wo aus man einen schönen Überblick hatte. Wir gingen um das Schloss herum in den Garten, der jetzt ebenfalls Eintritt kostet, jedenfalls zu bestimmten Zeiten. Wir hatten Glück und kamen kostenlos rein. Wir gingen bis zum 2. Brunnen und kehrten dann zum Auto zurück. Das es bereits dunkel wurde beschlossen wir, noch schnell zum Eifelturm zu fahren, da wir ihn auch mal im Dunkeln sehen wollten. Wir konnten recht nah parken, da wo auch die Busse immer stehen. Wir gingen bis zum Trocadero hinauf und wieder zurück. Einige Versuche, Bilder zu machen sieht man auch in der Gallerie. Danach fuhren wir wieder in die Nähe der Messe um dort beim Japaner zu Essen. Das Essen war gut und der Preis stimmte auch.


Tag 4 (27.09.2004)

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Kaufhaus Gallerie Lafayette. Dort sahen wir uns ein wenig um und fuhren danach zum Mittagessen zum Italiener in der gleichen Strasse wie auch der Japaner war, in der Nähe der Messe. Nach dem Mittagessen besuchten wir noch den Montmatre. Auch hier konnten wir fast bis nach ganz oben fahren und parkten wiederum kostenlos in der Nähe des Museums. Von dort aus gingen wir zu Fuss durch die Gassen bis wir auf der Rückseite der Sacre Coeur waren. Dort wurden wir von zwei Malern unaufgefordert gemalt. Wer das umgehen will muss ziemlich schnell diesen Ort verlassen. Auf keinen Fall stehenbleiben, die fangen sofort an zu malen und zu fragen. Keine Chance mehr, dann wegzukommen. Da wir allerdings kein Geld dabei hatten und auch nicht vor hatten die Bilder zu bezahlen, da wir sie nicht wollten. Bekamen wir Sie letztendlich kostenlos. Wobei die Bilder nicht immer dem Gemalten gerecht werden. Manchmal weiss man gar nicht, wen er gemalt hat. Als wir fertig waren gingen wir noch um die Kirche herum und gelangten auf den Vorplatz, wo sich auch die grosse Treppe befindet. Leider war es ziemlich bedeckt, so dass die Sicht auf Paris nicht so gut war. Wir machten einige Bilder und kehrten dann zum Auto zurück. Im Hotel machten wir es uns dann wieder mit Wein, Käse und Baguette gemütlich und liessen noch mal die Eindrücke der letzten Tage auf uns wirken.


Tag 5 (28.09.2004)

Am letzen Tag liessen wir es etwas gemütlicher angehen. Nach dem Frühstück packten wir den Koffer und verliessen das Hotel. Wir fuhren nochmals zum Eiffelturm und liefen dort ein wenig herum. Die restlichen Nahrungsmittel fielen unserem Mittagessen vor dem Eiffeturm zum Opfer. Danach machten wir uns schon mal auf den Weg zum Flughafen. Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde. Nach der Abgabge des Mietwagen gaben wir den Koffer auf und gingen zum Abfluggate. Die 1 1/2 Stunden vergingen dann auch recht schnell und wir flogen pünktlich ab.

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